Mittwoch, 6. Dezember 2017

TomTom versus Garmin - Teil Zwei

Vorweihnachtszeit - Shoppingzeit
Rundherum bringen Postwurfsendungen, Prospekte, Werbemails ect. die Kassen zum Klingeln.Ich muss ja zugeben, dass ich am Ende des Jahres eher in Shoppinglaune bin, als die vorangegangenen zehn Monate des Jahres. Black Friday war das Schlagwort - überall und in aller Munde. Und so kommt es, dass ein neues Eureka Zelt nebst Footprint, ein Scorpion ADX Helm, eine Zeltlampe, eine Stirnlampe, WLAN-Powerlineadapter, neue Gardinen nebst Gardinenstange, ein neues Bett und noch so einige andere Kleinigkeiten von den fleißigen Geistern der Paketdienste zu meiner Tür gekarrt wurden bzw. demnächst dort angeliefert werden. Shoppingrausch vom Feinsten 😏 Die Weihnachtsgeschenke sind noch nicht einmal in dieser Kaufrauschwelle enthalten. Der Klick zu "Kaufen" und "Per PayPal bezahlen" ist mir mittlerweile so vertraut wie das regelmäßige Atemholen - hat einen dezenten Suchtfaktor, wenn frau sich ungerührt ihre großen und kleinen Wünsche erfüllt. Und so kam es, dass ich eines Abends schön verknotet kuschelnd mit meinem Tigerdompteur auf der Couch lag, als Amazon an die Innenseite meines Handydisplays anklopfte. Ein TomTom Rider 420 wollte meine Aufmerksamkeit erregen ... schlappe 220 oder waren's 240 Euros, nur heute, nur jetzt ... der Finger hebt sich um gefühlte Millimeter vor dem "Kaufen-Button" innezuhalten. Was tue ich da? Ein TomTom?

Sonntag, 20. August 2017

Luxemburg oder TomTom versus Garmin

Der Motorradsommer - trotz Wetterkapriolen - ist noch nicht zu Ende in diesem Jahr ... nach Erzgebirge und Frankreich zieht es mich in die Eifel und nach Luxemburg, und ich reise nicht alleine. Eigentlich grundsätzlich normal für mich, jedoch völlig unvorhersehbar im positiven Sinne bin ich in ein neues Kapitel im Buch meines Lebens hinein gestolpert. Stolpern trifft die Veränderung ziemlich bildlich ... aber ... eigentlich ... nein! Wenn ich ehrlich bin, gestolpert bin ich ganz und gar nicht. Es hat mich von den Füßen gerissen, defakto er hat mich von den Füßen gerissen.

Freitag, 28. Juli 2017

Abartige Ausblicke


Gute 250 Kilometer und ich bin platt wie eine Scholle, gebraten auf dem Teller liegend. Dieses Fleckchen Erde bietet eine derartige Schönheit, dass ich mir momentan nicht sicher bin, ob ich wegen der unzähligen Kehren und Kurvenstrecken wiederkomme oder wegen der atemberaubenden Einblicke in die Bergwelten. Das einzige, das hier fehlt, ist ordentlicher Kaffee. Heute morgen sind wir zeitig los um einem Tipp von Arek für eine gute Tasse umzusetzen. Naja, der Kaffee war die beste Tasse, die wir bisher in Frankreich bekommen konnten, aber die Sucherei in dem überfüllten, verwinkelten Örtchen mit dem Opa, der wortreich über dessen russischen Vater und deutsche Mutter nebst seiner Vorliebe für österreichisches Bier und deutsche Motorräder erzählte, nahm doch einiges an Zeit in Anspruch. Wir hatten uns mit dem Col de Chaussy vor dem Frühstückskaffee aufgewärmt, danach kam der Col du Mollard, weiter zum Col de la Croix de Fer, den wir uns gestern schon gegönnt hatten, dieser wurde dicht gefolgt vom Col du Glandon. Also bei aller Liebe, dieses Col-Feuerwerk kann sich doch keine Frau merken.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Wunderbare Begegnungen

Ich bin in Frankreich. An und für sich eigentlich nichts Besonderes, war ich doch schon das eine oder andere Mal in diesem Land.  Kurzfristig. Als Stipvisite sozusagen. Dieses Mal jedoch bin ich in Saint Jean de Maurienne, knappe 930 Kilometer von zu Hause entfernt. Wie kommt es, dass ich mich hier herunten herumtreibe? Nun ja, es war eher eine Spontanentscheidung, nach dem Erzgebirge musste die Tigerin neue Pellen bekommen und zum 20 000-er Service – was sein muss muss sein. Axels restliche zwei Urlaubswochen waren aufgrund dieses Zwischenstopps zu Hause noch nicht verplant und so sind wir hier – inmitten einiger der schönsten Pässe, die es in dieser Gegend gibt. Ich war noch nie selbst hier, lediglich Fotos von Einzelnen der V-Tourer-Truppe haben Appetit und Eindrücke geliefert. Ich hatte keine Ahnung, wie es hier in natura aussieht, es ist in Fotos nicht wieder zu geben, das schon einmal vorneweg.