Samstag, 24. Februar 2018

300 Fragen


Der Monat Februar liegt schon bald in der Vergagenheit und in meinen Kopf sind die knapp 290 Fragen zum SBF See eingezogen. Warum lerne ich die schon lange bevor der Kurs eigentlich losgeht? Reines Sicherheitsdenken oder vorauseilende Bekämpfung von Panik. Ich muss in erster Linie ein Segelboot beherrschen. Ohne jemals so einen Kahn bewegt zu haben, schätze ich meine Chancen zum Bestehen der Prüfung ziemlich gering - Praxis vor Theorie, Lee vor Luv sozusagen. Alles was ich mir an Lernzeit schon vom Hals geschafft habe, bleibt letztendlich für die Praxis übrig und die praktische Durchführung der Bewegung und Steuerung eines Segelbootes wird mich noch massig Zeit kosten ... da bleibt nicht viel Reserve für's Theoriegepauke, also ... jetzt erledigen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

SBF Apps & Downs

Mittlerweile ist die Anmeldung zum Sportbootführerscheinkurs getätigt, bestätigt, finanziell zementiert und amtlich schriftlich darniedergelegt ... yeah👍👍👍👍👍👍👍
Abends und in freien Minuten wühle ich mich durch die SBF-Fragen im Multiple-Choice Bereich der druckfrisch aus dem App-Store erworbenen Führerscheinlernunterstützungssoftware. Die rechtlichen Fragen sitzen schon richtig gut ... 100 Prozent Trefferquote machen ordentlich Laune. Die App arbeitet nach dem Prinzip der periodischen Wiederholung, nicht richtig gelöste Aufgaben können markiert und so, einfach, in kurzen Trainingsintervallen wieder aufgerufen werden - eine Lernmethode, die ich als bewährt und zielführend einschätze. Wären da nicht die Schifffahrtszeichen, diejenigen, die an einem Kreuz am Rande des Fahrwassers aufgehängt sind ... ich hasse diese fünf Zeichen jetzt schon. Diebe, gemeine Mörder und Verbrecher wurden im Mittelalter schon am Wegesrand aufgeknöpft, diese mich aus jeglichem Ruhepuls nach oben katapultierenden widerspenstigen Tafeln passen haargenau zu dem ihnen - historisch vorbelastet - zugewiesenen Aufstellungsort.

Montag, 22. Januar 2018

Luftige Pläne


Mitte Februar geht's los ... ich mache mich auf zu neuen Pfaden.
Obwohl, dort wo es mich hinzieht, gibt es keine Pfade im herkömmlichen Sinne...ich schnuppere in die Welt des Wassersports hinein und werde einen Segelkurs belegen.
Wie kommt es dazu?
Mein neuer Lebenspartner segelte mehr als die Hälfte seines Lebens.
Was liegt näher - bei der Betrachtung der zukünftigen Optionen zur Gestaltung des gemeinsamen Lebensweges - als die Hobbies und Leidenschaften des Partners ins Auge zu fassen.
Ich bin gerne draussen, in der Natur, liebe das Meer und schwimmen kann ich auch. Die ersten Grundvoraussetzungen sind meines Erachtens erfüllt und obendrein schwärmte mir eine Kollegin vom Segeln vor und empfahl einen Kurs zur Erlangung der benötigten Qualifikationen.

Zurück zur Schulbank heisst es ... wie es mir dabei ergeht ... ich werde berichten.

Freitag, 5. Januar 2018

Zehn Jahre im V-Stromforum & kein bisschen leise✌

"Dani, Biker treffen sich heutzutage im Internet"
Mit diesem Satz von Tjay hat alles begonnen ...

2008-02-16_Stammtisch Datteln
Ich feiere heute meinen ganz persönlichen Foren-Jahrestag. Heute vor einer Dekade saß ich in Mülheim an der Ruhr vorm Bildschirm und tipperte meine Anmeldedaten für das www.v-stromforum.de in den Computer. Ich zelebriere dieses Ereignis für mich, ganz alleine und im Stillen, noch überwältigt von der in den letzen Tagen gesichteten Bilderflut. So viele Eindrücke, so viele Erlebnisse, so viele Gesichter, so viele Namen von Bekannten und - mittlerweile - etlichen Freunden. So viel Zeit. So viel Erinnerung. So viel Freude. So viel Wehmut. Leben, Lachen, Lieben, aber vor allem FAHREN, FAHREN ... FAHREN.
2008-02-24_erstesStromern mit Wofie
Mitglieder kamen dazu, Mitglieder verschwanden wieder aus dem Fokus, leider gingen auch schon einige für immer von uns - ich bin geblieben - immer noch regelmäßig online, nicht mehr so häufig wie früher, aber immer wieder lese ich nach, stöbere in den Threads und schreibe mit - Sinniges wie Unsinniges, forentypisch halt. Unzählige Touren und Treffen liefen in den letzten Tagen elektronisch archiviert wieder vor meinen Augen ab, spezielle Momente oder teils auch die zufällige Auswahl eines Motives hat einen nunmehr zehn Jahre anhaltenden Dauerzustand noch verstärkt - ein breites Grinsen von einem Ohr zum anderen. Ich fühle mich einfach pudelwohl in der Stromergemeinde, die mich so angenommen hat, wie ich bin: ein in der Öffentlichkeit flippiges, lautes, unflätig unverständlich zuviel quatschendes Mädel; eine Motorradfahrerin, die leidenschaftlich ihre Kilometer abspult - letztendlich das für mich bedeutendste Kriterium - die Persönlichkeit in mir mit all ihren Höhen und Tiefen dieser Zeit.